8 Blickwinkel
27. March 2008, 08:39 Uhr

Wie ich mit Schrecken festgestellt habe, muss ich noch 3 Kinokritiken nachholen, weshalb die vielleicht auch nicht ganz so ausführlich sein werden (aber mal ehrlich, wer will das alles ernsthaft lesen?)
In dem Thriller 8 Blickwinkel geht es um ein Attentat auf (wie könnte es auch anders sein) den amerikanischen Präsidenten (ordentlich: William Hurt), der in Spanien auf einer Kundgebung zur globalen Terrorbekämpfung spricht. Mit von der Partie ist der erfahrene Secret Service Agent Thomas Barnes (grobschlächtig: Dennis Quaid), der allerdings nervlich etwas angeschlagen ist, nachdem er sechs Monate zuvor eine Kugel für den Präsidenten abgefangen hat. Das gelingt ihm blödhafterweise diesmal nicht und so kann er weder verhindern, dass der Präsident von zwei Kugeln durchlöchtert zu Boden geht, noch dass wenige Augenblicke später eine Bombe den Platz, auf dem die Kundgebung statt findet, in Schutt und Asche legt…
Das besondere an diesem Film ist, dass immer das selbe Geschehn aus 8 verschiedenen Blickwinkeln erzählt und bei jedem Blickwinkel ein wenig erweitert wird (Welche 8 Stück das genau sind, werde ich nicht verraten
).
Auf den ersten Blick mag das ein wenig langatmig wirken und tatsächlich ist man ein oder zwei Mal kurz davor, das Ganze unter “kenn ich doch schon alles” abzutun, doch der Film überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen, neuen Details - und eben neuen Blickwinkeln. Insbesondere ab der Mitte des Films führt diese Mischung zu einer mörderischen Spannung, auch wenn manche Secret Service Agenten und Autos gegen Ende nahezu unkaputtbar erscheinen.
Insgesamt ein wirklich gelungener Film mit sehr hohem Spannungsfaktor.